Weiterhin kuriose Namentrends bei Startups

Woran denken Sie, wenn Sie Domain-Namen wie cooee.com oder aka-aki.com sehen oder hören? 

 

Woran denken Sie, wenn Sie Domain-Namen wie cooee.com oder aka-aki.com sehen oder hören?  Vermutlich an alles Mögliche, aber an nichts Konkretes. Gar nicht so einfach, wenn der Name dem User keinerlei Anhaltspunkte liefert: cooee.com ist eine 3D-Chat-Community-Plattform, aka-aki.com ein mobiles Social-Network.


Der Mangel an freien Domains bringt Startups bei der Namensfindung an die Grenzen. Das ist jedoch kein Grund, sich mit Absicht für schlecht merkbare, komplizierte und tippfehleranfällige Domains zu entscheiden. Das geht auch besser! In einem Artikel von crunchbase geht die Autorin auf die neuesten Trends bei der Namensfindung von Startups ein. Bei ihren Recherchen fällt auf, dass zur Zeit Vornamen, bestimmte Lebensmittel und Tiere besonders häufig Bestandteil von Firmennamen sind. Das untermauern Startups wie Cake Technologies, Carrot Fertility, Fat Lama, Purple Squirrel und viele mehr.


Obwohl es immer wieder Online-Marketing-Experten und erfahrene Gründer gibt, die von Namensexperimenten abraten, geht der Trend bei Startups in die entgegengesetzte Richtung. Dabei haben viele ehemalige Startups, die heute international bekannte Marken sind, bewiesen: Der Kauf der „richtigen“ Domain ist früher oder später ein wichtiger Schritt für die Markenbildung und Kundenkommunikation. Instagr.am wurde zu Instagram.com, Delicio.us zu Delicious.com und thefacebook.com zu fb.com.

 
Auch wenn viele Namen bereits belegt sind, bieten sich für Startups viele Alternativen, insbesondere durch die Auswahl an neuen Top Level Domains, wie .club, tech oder .shop. Man muss daher bei der Namensfindung nicht zwingend Vokale weglassen oder Wortspiele erfinden. Ein positiver Trend bei deutschen Startups hingegen ist ein „dein“ oder „mein“ vor dem Schlüsselbegriff, wie etwa bei deinetorte.de. So haben User beim Hören und Sehen eine unmittelbare Vorstellung davon, welches Angebot sich hinter der Webadresse verbirgt. Und die Startups können alleine durch den Namen gezielt potentielle Kunden ansprechen und auf sich aufmerksam machen.


Bevor Gründer nun wie wild Domains registrieren, empfehlen wir unseren kostenlosen Leitfaden zum Thema Domain-Marketing: „Wie Sie mit der richtigen Domain mehr Umsatz, Besucher und Markenbekanntheit erreichen“.

 

Die darin enthaltenen Beispiele helfen sowohl etablierten Unternehmen, die noch auf der Suche nach einer besseren Domain sind, als auch jungen Startups, wichtige erste Schritte in Sachen Branding zu machen.