Gutachten-Falle: Fake-Emails erneut im Umlauf

Absender täuscht Interesse an Domain nur vor

In der letzten Zeit sind wieder vermehrt Domain-Inhaber Opfer von sogenannten „gefakten“ Domain-Kaufangeboten geworden.


Die Masche ist denkbar einfach und auf den ersten Blick nicht für jeden verdächtig:


Man bekommt als Domain-Inhaber eine Email von einem potentiellen Käufer, der vorgibt, Interesse am Erwerb der Domain zu haben. Zunächst möchte er jedoch auf Grund eines Gutachtens, welches der Domain-Inhaber beschaffen und bezahlen soll, eine Verhandlungsbasis sehen. Ansonsten wären weitere Verhandlungen nicht möglich. Oft geht dem Vorschlag schon ein verlockendes Angebot voraus. Wer diesen Deal eingeht und tatsächlich ein Gutachten bestellt , muss leider erfahren, dass sich der potentielle Interessent nicht mehr meldet.

Alles nur Nepp?



Bereits vor einem Jahr waren diese Emails mit vorgetäuschtem Interesse schon einmal im Umlauf und haben für Wirbel gesorgt.



Was auch immer die Gründe für diese Betrugsmasche sein sollen:

Sedo möchte seine Kunden darüber informieren und davor warnen, auf diese Masche hereinzufallen. Wer eine Email mit Kaufinteresse an seiner Domain erhält, sollte folgende Dinge beachten:


Versuchen Sie, persönlichen, am besten telefonischen Kontakt zum Interessenten herzustellen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Interesse echt ist. Oder schlagen Sie dem Interessenten vor, dass er das Gutachten besorgen und bezahlen soll, wenn er ernsthaftes Interesse am Kauf der Domain hat. Man könnte dem Käufer auch vorschlagen, dass er das Gutachten bezahlen soll und sollte es tatsächlich zu einem Verkauf kommen, könne man die Kosten verrechnen.

Wenn es sich um eine dieser Fake-Emails handelt, wird sein Interesse schnell erlischen. Vorsicht auch, falls dieser auf ein Angebot eingehen sollte und sie vor Zahlung um Übertragung der Domain bittet – nutzen Sie hier auf jeden Fall einen Domain-Treuhandservice wie den von Sedo. Eventuell sind Sie auch schlauer, wenn Sie vorher einige Recherchen über den Interessenten anstellen – häufig findet man auch im Domainforum von Sedo Hilfestellungen und Erfahrungswerte.



Übrigens gibt es auch im Bereich Domain-Parking schwarze Schafe: Im Umlauf sind auch häufig Emails von Parking-Anbietern aus dem Ausland, die Domain-Inhabern versprechen, dass man viel höhere Einnahmen erzielen könne, wenn man seine Domains bei ihnen parken würde. Wer darauf reingefallen ist und seine Domain umgeleitet hat, hat oft in der ganzen Zeit nicht einen Cent überwiesen bekommen! In diesen Fällen sollte man sich dann doch lieber auf Parking-Anbieter wie Sedo verlassen, wo eine pünktliche und regelmäßige Auszahlung garantiert ist.